14 von uns – ein Musikprojekt zum Kreuzweg

Die Bilder des Kreuzweges in der Holzheimer Kirche haben mich schon beim ersten Betrachten fasziniert. Ich bin kein Kunstexperte, aber diese Bilder sprechen für mich eine besondere Sprache. Die dort um den Christus herum abgebildeten Typen empfinde ich als lebensnahe Abbilder von uns.

Dann habe ich mich entschlossen, ein Musikprojekt zu starten, für das die Bilder sozusagen von der Wand abgehängt und hinein ins Leben gestellt werden. 14 verschiedene Menschen oder Personengruppen, Typen eben, habe ich mit je einem Bild konfrontiert und gefragt:
Was denkst Du persönlich beim Betrachten dieses Bildes? Was aus Deiner Lebenswirklichkeit findest Du im Bild? Wo siehst Du Dich in diesem Bild?

Die Rückmeldungen meiner 14 Interviewpartner waren eine starke Motivation, das Projekt weiter zu treiben: So authentisch, so nahegehend, so tief empfunden haben diese Menschen eine Geschichte aus ihrem Leben geschildert, die mit den Szenen der Bilder in Beziehung steht.
Die bunte Mischung der Beiträge von Jungen und Alten, Gläubigen, Andersgläubigen und Distanzierten, Suchenden und Fragenden hat ein Bild dessen gezeichnet, was moderne Menschen heute zu religiösen Themen und Glaubensinhalten und zu Jesus Christus zu sagen haben.

Aus den Interviews wurden Liedtexte gesetzt und dann Musik dazu komponiert.
In der Musik habe ich versucht, die Vielfalt nach zu spielen.
Wir hören Rock, Rap, moderne Klassik und andere Genres. Musik für Typen.

Rudolf Liebsch, Holzheim, 2026


Was ist Wahrheit? Nimm das Kreuz Hoffnung Loslassen Egal Heuchelei Isa
3 Ministranten Junge Frau, Studentin Akademiker in Rente Geschiedene Frau Passanten in einer Einkaufsstraße Atheistin Ein in Deutschland aufgewachsener Moslem
Über die schwierige Suche nach Wahrheit in der Lautheit der sozialen Medien. Bin ich es wert, dass mir jemand mein Kreuz abnimmt? Hoffnung ist mehr als ein Prinzip, gerade, wenn man am Boden liegt. Das eigene Kind an einer Weggabelung des Lebens zurücklassen müssen. Warum der gute Mann und seine Kirche kein Thema mehr sind. Wie ich das Getue der Frommen sehe. Isa, die Traditionen und der Umgang der Religionen miteinander.
Willst Du mich überhaupt? Helfer Mäntel Sterben Am Kreuz Worst case Hero
Miteinander verheiratete Frauen Älterer Mann, gehbehindert nach Sturz Frau, Mitte 50 Krankenpflegerin aus dem Hospizbereich Grundschulklasse, 3. Jahrgang Eine Mutter Mann, Ende 50
Wie ist das nun mit der Offenheit der Kirche? Wie Hilfe nach einem Unfall Beziehungen bereichert. Verstecke nicht, wer Du wirklich bist und was Du denkst. Du hast Würde, auch wenn Du nackt bist. Die einen sterben so, die anderen so. Er hatte krasse Schmerzen. Aber gut, dass er zu uns kam. Für den Tod des eigenen Kindes gibt es keine Worte. Irgendwann muss ich mich entscheiden, wer er für mich ist.

Aufführung am 29.3.2026, 19:00 Uhr
in der Kirche St. Martin in Pfaffenhofen a.d. Roth

Mitwirkende (u.a.):

collegium musicum ulm
Bernadett Jans
Marianne Altstetter
Girard Rhoden 
Big Daddy X
Cora Hornung-Schaumberger
Ali Cabuk
Heri Authenrieder
Projektband „14 von uns“


Kartenvorverkauf ab 26.1.

im Pfarrbüro Pfaffenhofen
in der Bäckerei Obeser in Holzheim
in der Schlegel'schen Buchhandlung in Weißenhorn
oder unter: 14vonuns@posteo.de



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Rudolf Liebsch
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